© Weißensberger Narrenverein e. V. Aktualisiert 22.05.2018 Ganz Weißensberg in Narrenhand (schwäbische Zeitung) Kontakt Impressum Datenschutz Startseite 64 Narren- und Musikgruppen bildeten den Festumzug beim VAN-Verbandstreffen Hexengruppen aus ganz Süddeutschland sind beim großen Festumzug in Weißensberg dabei. Fotos: Ulrich Stock Weißensberg - über 2000 Hästrger, Trommler und Musikanten und fast ebenso viele Zuschauer waren am Samstag zum großen Festumzug nach Weißensberg gekommen. Das Treffen der im Verband Alb-Bodensee- Oberschwbischer Narrenvereine (VAN) zusammengeschlossenen Zünfte bildete den Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 40-Jahr-Jubiläum des Weißenberger Narrenvereins (WNV). Veranstalter, Teilnehmer und Besucher waren nach dem Umzug mehr als zufrieden - zumal auch das Wetter hielt und es nicht zum Regen kam. VAN-Prsident Sigi Burgermeister sprach von einem "vollen Erfolg" und einem "Highlight für die Schwäbisch-Alemannische Fasnet". Der Festzug, der vom Narrenbähnle sowie Weihergeistern und Monstern des WNV angeführt wurde, bestand aus insgesamt 64 Narren-, Musik- und Trommlergruppen, die sich zwei Stunden lang durchs Dorf schlingelten. Komplett vertreten war der VAN mit seinen 56 Mitgliedszünften. Mit dabei waren aber auch Vereine aus dem Landkreis Lindau, wie beispielsweise die Narrenzunft Lindau mit seinen Maskengruppen Moschtköpf, Binsengeister, Pflasterbuzen und Kornköffler sowie dem Fanfarenzug Inselstadt. Aber auch der Trommlerzug Lindau-Aeschach, die Lumpenkapelle West-allgäu und die Weinarrenzunft Hergensweiler waren mit von der Partie. Ansonsten reichte das Spektrum der teilnehmenden Narrenzünfte und -vereine von Konstanz über Stetten (unter Holstein), Ingerkingen und Mooshausen bis nach Neukirch. Die Hexengruppen waren klar in der überzahl - sie dominerten den Jubiläumsumzug. Dennoch waren sie gut zu unterscheiden, nicht nur am Häs, sondern auch durch ihre Masken. Gut, dass Konfetti vorerst nur in Stuttgart verboten ist, denn so konnten die Maskenträger das Geschnipsel kiloweise unters Volk bringen. Von den Zuschauern noch mehr gefürchtet waren die haarigen Schilfpinsel, deren Ableger nur mit Mühe aus der Kleidung zu entfernen sind. Das alles tat der guten Laune keinen Abbruch und so wurde nach dem Umzug an den Getränke- und Imbissständen der örtlichen Vereine, besonders aber rund um die Festhalle ausgelassen gefeiert, worüber sich nicht nur WNV-Präsidentin Melanie Flax freute.